Studie zur Altersblindheit überrascht Mediziner
Eine neue Studie am Universitätsklinikum Bonn zur altersabhängigen Makuladegeneration (AMD) hat zu einer überraschenden Entdeckung geführt: Demnach finden sich bei Betroffenen extrem häufig charakteristische Veränderungen der lichtempfindlichen Netzhaut. Bei zwei Dritteln aller untersuchten Patienten konnten die Bonner Mediziner derartige retikuläre Drusen nachweisen. Bislang nahm man an, dass es vor allem krankhafte Prozesse unterhalb der Netzhaut sind, die zum Sehverlust führen. AMD ist die häufigste Ursache für eine Erblindung im Alter. Die Ergebnisse der Bonner Forscher sind kürzlich in der Zeitschrift Ophthalmology (doi: 10.1016/j.ophtha.2009.10.044) erschienen.
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